Clubcommission

DAB - Diversitygerechtes Ausgehen in Berlin

 

Hintergrund

Die Berliner Ausgehlandschaft zeichnet sich durch ihre vielfältigen Angebote aus und steht im bundesweiten und internationalen Vergleich für eine offene und tolerante Szene. Es ist gleichzeitig aber auch durch Studien und Erfahrungsberichte bekannt, dass in Diskotheken und Clubs regelmäßig Diskriminierung stattfindet.

Es gibt bereits Veranstaltungsorte, die sich mit den Themen Awareness und Diversity beschäftigen, andere möchten dies zukünftig tun. So divers wie sich die Berliner Club- und Ausgehkultur gestaltet, so unterschiedlich sind aber auch die Wissensstände und Erfahrungen hinsichtlich Diversity, Awareness-Arbeit und Gleichstellungsmaßnahmen der einzelnen Akteur_innen.

Ziele des Projektes

Das DAB-Projekt möchte einen Beitrag dazu leisten, einen wertschätzenden diskriminerungssensiblen Umgang in Berliner Veranstaltungsorten zu befördern, Diskriminierung abzubauen und von Diskriminierung betroffene Gruppen zu unterstützen. Geplant sind u.a. folgende Maßnahmen:

  • Entwicklung einer Fortbildungsreihe zum Thema “Awareness & Diversity Kompetenz“ für unterschiedliche Akteur_innen der Clubkultur
  • Empowermentmaßnahmen für von Diskriminierung betroffene Gruppen
  • Entwicklung eines exemplarischen Beschwerdemanagements im Diskriminierungsfall
  • Entwicklung von Informationsmaterialien
  • Exemplarische Umsetzung des Konzepts an zwei Pilot-Veranstaltungsorten

Adressat_innen des Projektes

Das Projekt richtet sich an Menschen, die aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Gruppenzugehörigkeiten von Diskriminierungen in Clubs und Diskotheken betroffen sind und an alle Personen, die an der Gestaltung der Veranstaltungsorte beteiligt sind.

Kontakt:

Für weitere Informationen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an:

Melissa Kolukisagil
Mail: dab(at)ewdv-diversity.de

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Das Projekt „Diversitygerechtes Ausgehen in Berlin – DAB“ ist ein Kooperationsprojekt von Eine Welt der Vielfalt e.V. und der Clubcommission e.V. und wird gefördert von der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung und der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.