DaSoS - Diskriminierung aufgrund des sozialen Status sichtbar machen

Projektansatz von DaSoS

Im Juni 2020 hat der Berliner Senat das neue Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) verabschiedet. Neu im LADG ist u.a. der rechtliche Schutz vor Diskriminierungen aufgrund des sozialen Status.

Aber - was genau wird verstanden unter „Diskriminierung aufgrund des sozialen Status“?

Dieser Frage ging das Projekt nach und startete seine Arbeit am 01.02.2020. Es richtet sich an:

  • Erfahrungsexpert_innen (darunter versteht das Projekt Menschen, die aufgrund ihrer vermuteten oder tatsächlichen sozioökonomischen Lage Diskriminierung erleben)
  • Beratungsstellen der Anti-Diskriminierungsarbeit und der sozialen Arbeit
  • die Fachöffentlichkeit
  • die Zivilgesellschaft.

Ziele des Projektes sind Beiträge

  • zur Wissensvermittlung und -vertiefung bzw. zur Begriffsschärfung
  • zur Sensibilisierung und zur Bewusstseinsbildung sowie
  • zur Sichtbarmachung von Diskriminierungserfahrungen aufgrund des sozialen Status.

In 2020 hat DaSoS

  • ein Expert_innen-Netzwerk (Fach- und Erfahrungsexpert_innen) zum Themenfeld aufgebaut, innerhalb dessen drei Fachaustausche sowie drei thematische Arbeitskreistreffen umgesetzt wurden
  • Interviews mit Erfahrungs-Expert_innen geführt
  • ein EWdV-Workshop-Curricula zur Dimension „sozialer Status“ (Präsenz und online) entwickelt
  • ein Sensibilisierungstraining für die beratende Praxis durchgeführt und evaluiert sowie
  • eine rechtswissenschaftliche Expertise zur Schärfung des Begriffs sozialer Status in Bezug auf das LADG in Auftrag gegeben.

(Downloads s. unten)

Für 2021 planen wir:

  • Das entstandene Expert_innen-Netzwerk weiter auszubauen und Fachaustauschtreffen sowie thematische Arbeitskreise fest zu etablieren
  • Diversity-Trainer_innen in Zusammenarbeit mit der LADS-Akademie zu Diskriminierung aufgrund des sozialen Status weiter zu bilden
  • Diversity-Trainings zu Diskriminierung aufgrund des sozialen Status u.a. für die Berliner Verwaltung und Workshops mit Erfahrungsexpert_innen durchzuführen
  • die Interviews mit Erfahrungsexpert_innen fortzuführen
  • sowie eine Broschüre zu erstellen, in denen alle Projektergebnisse zusammengefasst werden.

Kontakt:

Bei Interesse und für weitere Informationen oder Anregungen wenden Sie sich gerne an:

Ewa Niedbała
E-Mail: dasos(at)ewdv-diversity.de

Sabine Rotte
E-Mail: rotte(at)ewdv-diversity.de

Logo Senat Justiz
Logo LADS

Das Projekt „Diskriminierung aufgrund des sozialen Status sichtbar machen – DaSoS“ wird gefördert von der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung und der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.

Projektdokumentation

Den Flyer zum Projekt finden Sie hier zum Download:

Download Flyer DaSoS - Projektüberblick als PDF

Zentrale Projektergebnisse aus 2020 zum Download:

Infothek/Ressourcenpool

mit einem Überblick bestehender Literatur etc. zum Thema erstellt von Dr. des. Francis Seeck, Institut für Klassismusforschung // Vertretungsprofessor_in Hochschule Neubrandenburg

Download Ressourcen zum Thema Klassismus als PDF

Rechtswissenschaftliche Expertise zur Diversity-Dimension „Sozialer Status“ mit Bezug auf das Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz

Von
Nazli Aghazadeh-Wegener
, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin, Goethe-Universität Frankfurt am Main,
Dr. Doris Liebscher
, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Humboldt-Universität zu Berlin,
Prof. Dr. Felix Hanschmann
, Lehrstuhlvertreter, Humboldt-Universität zu Berlin

Download Rechtswissenschaftliche Expertise zur Diversity-Dimension „Sozialer Status“ als PDF

Factsheet mit Ergebnissen der DaSoS-Fachaustausche und Arbeitskreise

zusammengefasst von Korinna Kubelt

Download Factsheet DaSoS als PDF

Factsheet mit zentralen Ergebnissen der rechtswissenschaftlichen Expertise

zusammengefasst von Korinna Kubelt

Download Zentrale Ergebnisse der Rechtsexpertise „Sozialer Status“ als PDF

Zusammenfassung und Auswertung der Interviews mit Erfahrungsexpert_innen

erarbeitet von Yasmin Zakouri und Sabine Rotte

Download Auswertung der Interviews als PDF